Freitag, 13. November 2009

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Diese Geschichte habe ich gerade im I-Net gefunden. Ich finde es steckt viel Wahres und Schönes drin ;)

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Laecheln hatte den frischen Glanz eines unbekuemmerten Maedchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege sass, schien fast koerperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bueckte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten muede auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", fluesterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hoeren war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als wuerde sie eine alte Bekannte gruessen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natuerlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stueck des Weges begleitet."

"Ja, aber...", argwoehnte die Traurigkeit, "warum fluechtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst nur zu gut, dass du jeden Fluechtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit bruechiger Stimme. "Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verstaendnisvoll mit dem Kopf. "Erzaehl mir doch, was dich so bedrueckt."

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhoeren wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewuenscht. "Ach,weisst du", begann sie zoegernd und aeusserst verwundert, "es ist so,dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und fuer eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurueck. Sie fuerchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Saetze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen.

Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen fuehrt zu Magenkraempfen und Atemnot.
Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen.
Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreissen. Und spueren das Reissen in den Schultern und im Ruecken.
Sie sagen: Nur Schwaechlinge weinen. Und die aufgestauten Traenen sprengen fast ihre Koepfe.Oder aber sie betaeuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fuehlen muessen."

"Oh ja", bestaetigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, koennen sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders duenne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh.

Aber nur, wer die Trauer zulaesst und all die ungeweinten Traenen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.
Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen ueber ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann staerker und schliesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt troestend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfuehlte, dachte sie und streichelte zaertlich das zitternde Buendel. "Weine nur,Traurigkeit", fluesterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hoerte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefaehrtin: "Aber ... aber -wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann laechelte sie wieder so unbekuemmert wie ein kleines Maedchen. "Ich bin die Hoffnung."

Montag, 19. Oktober 2009

Eckstein - Der Rückblick

Am Samstag war es dann soweit. Das große Eckstein-Jubiläum fand in der Tennishalle in Parchim statt. Etwa 350 Jugendliche, Junge Erwachsene und Ausgewachsene waren mit von der Partie.

Um 19:30 Uhr stand die Bühne und die Jugendlichen Bühnenakrobaten und alle die dazu gehören waren startklar um noch einmal quer durch die Eckstein-Geschichte zu stöbern. So wurden die Spuren unseres Neo-Matrix-Helden, Paddy unserem Faulbär und Tombo Hobbit erforscht. Ein paar Eindrücke davon gibt es in diesem Fotoalbum:


Eckstein 20



Ach so, die Videos dazu, die ich gedreht habe gibts unter www.youtube.de/godjes1986 weitere folgen vielleicht später.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Gospel-Horst

Heute gabs das erste Semesterkonzert vom Gospelkombinat Nord-Ost. Leider sind die Fotos nicht doll geworden. ( man sollte seine Cam halt doch nicht weggeben)

Samstag, 10. Oktober 2009

Fliegen Fliegen Fliegend


Fliegen ist toll. Ich glaub es gibt kaum was Schöneres. Ich bin gerade echt am Überlegen, ob ich im nächsten Jahr anfange meinen Schein zu machen. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher ob auf Segelflieger oder doch besser Motorsegler. Naja und obs mit Uni und Job vereinbar ist.Mal schaun. Träumen ist ja nicht verboten ;) Bis Januar hab ich Zeit mich zu entscheiden.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

The ultimate Jesus collection

Eine Verschwörung der besonderen Art erwartete die etwa 300 Jugendlichen auf den diesjährigen Landesjugendtagen des EC-Jugendverbandes Mecklenburg e.V. Diese fanden vom 25. bis 27. September 2009 in Ludwigslust statt.

In 17 Seminaren wurden die Besucher ermutigt und herausgefordert, sich mit dem Thema Glaube und ihren eigenen Ansichten auseinander zu setzen. Ihren Kampfgeist und Kreativität bewiesen die Teilnehmer anschließend in Workshops wie Selbstverteidigung, Cajon-, Tanz- oder Gitarrenkursen. Für Sportbegeisterte galt es gleichzeitig ein Volleyball-, Tischtennis- oder Kegelturnier zu bestreiten.

„Ich bin schon jahrelang bei den EC Jugendtagen dabei. Und es ist immer total genial Leute wiederzutreffen, die man das ganze Jahr nicht sieht. Und gerade auch in den Seminaren etwas für sich mitnehmen zu können.” sagte Conny Bohnet (21) aus Güstrow. In den Plenumsveranstaltungen beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage, was ihren Glauben ausmacht und welche Rolle dieser Jesus dabei spielt.

Angeregt wurden sie dazu durch Kristian Hamm-Fehl, Mitarbeiter der Deutschen Zeltmission aus Lüdenscheid. Er ermutigte die Jugendlichen, ihre Verantwortung als Christen in der Welt wahrzunehmen. Er versicherte gleichzeitig, dass ihr Glaube ihnen dabei helfen werde. Denn „Glaube ist nicht nur auf Sonntage begrenzt und hat mit Geboten oder Verboten, Bischöfen oder Predigern erst einmal gar nichts zu tun.” Es geht beim christlichen Glauben darum, dass Jesus, der Sohn Gottes, lebendig ist und unter uns ist, dass er sagt: ,Ich wünsche mir, dass du Mensch mit mir eine Beziehung führst.`”, so Hamm-Fehl.

EC-Jugendtage heißt auch Spaß haben. Den hatten die Teilnehmer vor allem bei dem Auftritten der Akteure Mr. Kläuschen, alias Klaus Kreischer und Klaun KG alias Dr. Stefan Schneider. Als Clown und Mime sorgten sie in einem bunten Programm für einige Lacher.
Ein weiterer Höhepunkt bot sich den Teilnehmern am Samstagabend. Nachdem die Stadtjugendpflegerin Katja Tugend aus Ludwigslust ihre Begeisterung für das Engagement der Jugendlichen zeigte, wurden in „Wetten dass…” - Manier 17 Menschen in einen Trabbi gesteckt oder mit einem BMX vier Jugendliche übersprungen. Für die musikalische Begleitung sorgte die christliche Jugendband J-PA[X] aus Lübtheen.

Den Schlusspunkt für die EC-Jugendtage setzte am Sonntagmorgen die EC- Weihestunde für Mitglieder und der anschließende Gottesdienst. Hier galt es Abschied zu nehmen. Ein Wechsel in der Leitung des EC- Jugendverbandes Mecklenburg wurde vollzogen und Danilo Wilkens aus Bad Doberan als neuer EC-Kinder- und Jugendreferent eingeführt. Er wünscht sich für die Jugendlichen im Land, „dass sie Spaß daran haben, Jesus kennen zu lernen und immer wieder neu erleben, wie geil es ist, ihn am eigenen Leben teil haben lassen.” Mit den Jugendlichen möchte er Jesus in Mecklenburg bekannter machen und Leute für ihn begeistern.

Veranstaltet wurden die EC-Jugendtage für Mecklenburg-Vorpommern durch den EC Jugendverband Mecklenburg e.V. gemeinsam mit dem EC Jugendverband Vorpommern.